Rosenkohl mit Hackbällchen in cremiger Käsesauce

Ein herzhaftes und sättigendes Pfannengericht mit zartem Rosenkohl, saftigen Hackbällchen und einer cremigen Käsesauce. Die Kombination aus würzigem Hackfleisch, mildem Rosenkohl und geschmolzenem Käse macht dieses Gericht zu einem gemütlichen Mittag- oder Abendessen für die ganze Familie.

Zutaten für 4 Personen

Für den Rosenkohl
  • 500 g Rosenkohl
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
Für die Hackbällchen
  • 500 g Hackfleisch, gemischt oder vom Rind
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Semmelbrösel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe, optional
  • 1 Teelöffel Senf
  • ½ Teelöffel Paprikapulver
  • ½ Teelöffel getrockneter Thymian
  • Salz nach Geschmack
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Öl zum Braten
Für die Käsesauce
  • 1 Esslöffel Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Sahne
  • 150 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 120 g geriebener Käse
  • 1 Teelöffel Senf
  • ½ Teelöffel getrockneter Thymian
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zum Servieren
  • frische Petersilie
  • etwas zusätzlicher geriebener Käse
  • frisches Brot, Baguette oder Salzkartoffeln

Für die Käsesauce eignen sich Gouda, Emmentaler, Bergkäse, Cheddar oder eine Mischung aus mehreren Käsesorten. Mit Gouda wird die Sauce mild und cremig, während Bergkäse oder Cheddar einen kräftigeren Geschmack geben.

Rosenkohl vorbereiten

Zuerst den Rosenkohl gründlich waschen. Die äußeren, beschädigten Blätter entfernen und den Strunk jeweils ein wenig abschneiden.

Anschließend den Strunk kreuzweise leicht einschneiden. Dadurch gart der Rosenkohl gleichmäßiger und wird auch im Inneren schneller weich.

Einen Topf mit reichlich Wasser aufsetzen, salzen und zum Kochen bringen. Den vorbereiteten Rosenkohl hineingeben und etwa 7–8 Minuten vorgaren.

Der Rosenkohl sollte weich werden, aber noch etwas Biss behalten. Er wird später gemeinsam mit den Hackbällchen in der Sauce weitergegart und soll deshalb nicht schon beim Vorkochen vollständig weich sein.

Den Rosenkohl abgießen und kurz ausdampfen lassen. Sehr große Röschen können halbiert werden. Kleine Röschen bleiben am besten ganz, damit sie in der Sauce nicht zerfallen.

Wer einen besonders milden Geschmack bevorzugt, kann den Rosenkohl nach dem Kochen kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Dadurch wird der Garprozess unterbrochen und die grüne Farbe bleibt besser erhalten.

Hackbällchen zubereiten

Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Eine Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken.

Das Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Ei, Semmelbrösel, Zwiebel, Knoblauch, Senf, Paprikapulver, Thymian, Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen.

Alles mit den Händen oder einem Kochlöffel gründlich vermengen. Die Masse sollte gut zusammenhalten, aber nicht zu lange geknetet werden, sonst können die Hackbällchen nach dem Braten etwas fest werden.

Aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen. Eine Größe von etwa 3–4 Zentimetern ist ideal. Kleine Hackbällchen garen schneller und passen gut zu den Rosenkohlröschen.

Damit die Hackfleischmasse weniger an den Händen klebt, können die Hände zwischendurch mit etwas kaltem Wasser angefeuchtet werden.

Aus der angegebenen Menge entstehen ungefähr 18–20 kleine Hackbällchen. Wer größere Bällchen bevorzugt, kann entsprechend weniger formen, sollte dann aber die Garzeit verlängern.

Hackbällchen anbraten

Eine große, möglichst beschichtete Pfanne erhitzen und das Öl hineingeben.

Die Hackbällchen portionsweise in die Pfanne legen. Zwischen den einzelnen Bällchen sollte etwas Platz bleiben, damit sie braten und nicht im eigenen Saft dünsten.

Die Hackbällchen bei mittlerer bis mittelhoher Hitze rundherum goldbraun anbraten. Das dauert je nach Größe etwa 6–8 Minuten.

Dabei die Bällchen vorsichtig wenden, sodass möglichst viele Seiten eine schöne Bräunung bekommen. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein, da sie später in der Sauce weitergaren.

Die angebratenen Hackbällchen aus der Pfanne nehmen und kurz auf einem Teller beiseitestellen.

Den Bratensatz in der Pfanne nicht entfernen. Er enthält viele Röstaromen und gibt der späteren Käsesauce einen besonders herzhaften Geschmack.

Wenn sich sehr viel Fett in der Pfanne gesammelt hat, kann etwas davon abgegossen werden. Ein kleiner Rest sollte jedoch in der Pfanne bleiben, damit die Sauce aromatisch wird.

Cremige Käsesauce zubereiten

Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.

Die Butter in die Pfanne geben. Sobald sie geschmolzen ist, die fein gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und etwa 30 Sekunden anschwitzen.

Der Knoblauch soll duften, aber nicht dunkel werden. Angebrannter Knoblauch kann bitter schmecken.

Anschließend die Brühe und die Sahne dazugießen. Mit einem Kochlöffel den Bratensatz vom Pfannenboden lösen und unterrühren.

Senf und Thymian hinzufügen. Die Sauce leicht aufkochen lassen und anschließend 3–4 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen.

Die Sahne sollte sich leicht reduzieren und die Sauce etwas sämiger werden. Sie muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig dick sein, da der Käse später zusätzlich bindet.

Den geriebenen Käse portionsweise in die heiße Sauce geben. Nach jeder Zugabe gut umrühren, bis der Käse geschmolzen ist, bevor die nächste Portion dazukommt.

Die Sauce sollte nicht mehr stark kochen, während der Käse eingerührt wird. Bei zu hoher Hitze kann sich das Fett vom Käse trennen, und die Sauce wird körnig oder ölig.

Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Da Brühe, Senf und Käse bereits Salz enthalten, sollte erst am Ende vorsichtig nachgesalzen werden.

Wenn die Sauce zu dick geworden ist, kann sie mit etwas Brühe oder Milch verdünnt werden. Ist sie zu dünn, lassen wir sie noch einige Minuten ohne Deckel köcheln.

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